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Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten
Seenotrettungsdienste der Welt. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch
Spenden und freiwillige Zuwendungen. Als Seenotretter sind wir auf Nord- und Ostsee bei
jedem Wetter rund um die Uhr einsatzbereit –
mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten.

Die Seenotretter auf einen Blick.

718
Gerettete
2.081
Einsätze
180
Festangestellte
800
Freiwillige
20
Seenotkreuzer
40
Seenotrettungsboote
36,2 Mio €
Aufwand 2013
0
Steuergelder

Unsere Organisation funktioniert.
Seit rund 150 Jahren.

Vorsitzer Gerhard Harder (M.) mit seinen beiden Stellvertretern
Ingo Kramer (r.) und Michael Schroiff (l.)

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde am 29. Mai 1865 gegründet und ist ein rechtsfähiger Verein kraft staatlicher Verleihung. Das entspricht dem eingetragenen Verein, der jedoch erst mit Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches im Jahr 1900 eingeführt wurde. Die DGzRS führt deshalb auch nicht den Zusatz „e. V.“ und ist nicht im Vereinsregister eingetragen. Sie hat ihren Sitz an der Werderstraße 2, 28199 Bremen. 

2. Angaben zu den Zielen sowie Satzung
In ihrer Satzung sind die Aufgaben und Ziele der DGzRS klar definiert.

3. Angaben zur Steuerbegünstigung
Die DGzRS ist wegen Förderung der Rettung aus Lebensgefahr nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Bremen-Mitte, StNr. 71-607/01034, vom 26.10.2012 für den letzten Veranlagungszeitraum 2007-2009 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

4. Wesentliche Entscheidungsträger
Die DGzRS wird durch ihren ehrenamtlich tätigen Vorstand vertreten. Derzeit wird der Vorstand aus einem Vorsitzer und zwei Stellvertretern gebildet.

Oberstes Legislativorgan ist gemäß Satzung der DGzRS das Beschlussfassende Gremium,
dessen Mitglieder ehrenamtlich tätig sind und sich alle zwei Jahre an wechselnden Orten treffen. Eine Liste der Ordentlichen Mitglieder des Beschlussfassenden Gremiums finden Sie hier

Der Beirat berät den Vorstand in allen Angelegenheiten der Gesellschaft und sorgt für eine angemessene Prüfung und Kontrolle der Verwendung der Vereinsmittel.

Mitglieder des Beirates:

Michael Grobien, Bremen
Dr. jur. Peter Haas, Bochum
Kay Christian Hillmann, Bremen
Carl Max Vater, Bremen
Christel Vinnen, Fischerhude

Die hauptamtliche Geschäftsleitung in der Zentrale in Bremen nehmen die beiden Geschäftsführer Kapt. Udo Helge Fox (Inspektion) und Nicolaus Stadeler (Finanzen) wahr.

5. Tätigkeitsbericht
Das Jahrbuch der Seenotretter finden Sie hier.

6. Personalstruktur
Mehr als 800 ehrenamtliche Mitarbeiter auf See (bei den Seenotrettern „Freiwillige“ genannt) und mehr
als 550 ehrenamtliche Mitarbeiter an Land sind für die DGzRS aktiv. Genauere Angaben zur Personal-
struktur finden Sie im Jahresbericht auf den Seiten 33 und 35.

7./8.  Angaben zur Mittelherkunft und Mittelverwendung
Die wesentlichen Finanzfakten finden Sie in unserem Jahresbericht ab Seite 45. 

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten
DGzRS Service GmbH (seenotretter-shop.de)

Die Seenotretter haben
eine bewegende Geschichte.

1939
1939

Im Zweiten Weltkrieg ist die DGzRS-Rettungsflotte – gekennzeichnet mit dem roten Kreuz – unter dem Schutz der Genfer Konvention für „Freund und Feind“ gleichermaßen verstärkt im Einsatz.

1957
1957

Taufe des ersten neuzeitlichen Seenotkreuzers mit Tochterboot: Mit Indienststellung der THEODOR HEUSS beginnt eine neue, wegweisende Ära im Bau moderner, vielseitig einsetzbarer Rettungsboote.

1967
1967

Der Seenotkreuzer ADOLPH BERMPOHL verunglückt im Einsatz bei Orkan vor Helgoland. Die vierköpfige Besatzung und drei zuvor gerettete niederländische Fischer kommen ums Leben.

1990
1990

Wiedervereinigung: Die DGzRS übernimmt wieder die Arbeit auf zunächst elf Stationen entlang der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Heute sind es 17.

1865
1865

Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 29. Mai in Kiel. Sitz der DGzRS wird Bremen. Die Rettungsstationen sind mit einfachen Raketenapparaten, Hosenbojen und offenen Ruderbooten ausgestattet.

1995
1995

In der Orkannacht vom 1. auf den 2. Januar wird der Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP bei der Rückkehr von einem Einsatz von einer Grundsee erfasst. Zwei der vier Rettungsmänner bleiben auf See.

2015
2015

150 Jahre DGzRS: Rund 60 Rettungseinheiten sind im Einsatz. Die Rettungsflotte zählt zu den modernsten und leistungsfähigsten der Welt. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt steht nach wie vor der Mensch. Ohne den freiwilligen Einsatz erfahrener Seenotretter wäre die Arbeit der DGzRS auch heute nicht vorstellbar.

1860
1860

Nach schweren Schiffsunglücken an der Nordseeküste rufen Adolph Bermpohl und Carl Kuhlmay zur Gründung eines Seenotrettungswerkes auf privater Basis auf. Bereits 1861 gründet Georg Breusing in Emden den ersten deutschen regionalen Verein zur Rettung Schiffbrüchiger. Weitere Vereine folgen entlang der Küste. Für den Zusammenschluss der Vereine setzt sich maßgeblich Dr. Arwed Emminghaus ein.

1911
1911

Die Motorisierung der Rettungsflotte beginnt.

1945
1945

Mit der Teilung Deutschlands setzt die DGzRS den Seenotrettungsdienst in der Deutschen Bucht und in der Westlichen Ostsee fort. Der Seenotrettungsdienst der DDR wird dagegen staatlich organisiert.

1988
1988

Die DGzRS hat bereits über 50.000 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahren befreit: Das entspricht der heutigen Bevölkerung der Stadt Passau (Bayern). Bis heute haben die Seenotretter rund 81.000 Menschen schnelle Hilfe gebracht – so viele Einwohner hat die Stadt Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg).

1999
1999

Nach der Schließung von Norddeich Radio übernimmt die DGzRS die Rund-um-die-Uhr-Hörwache für den Not- und Dringlichkeitsverkehr auf UKW-Seefunk.

Die Welt kennt viele Sprachen.
Seenotretter sprechen eine gemeinsame.

Über 90 Prozent des weltweiten Warenaustausches erfolgt auf dem Seeweg. Seenotrettung ist genauso international:

  • Wir arbeiten grenzübergreifend mit den Seenotrettern unserer Nachbarstaaten zusammen.
  • Unsere SEENOTLEITUNG BREMEN hilft bei Notfällen mit deutscher Beteiligung rund um den Globus.
  • Die DGzRS ist Mitglied der International Maritime Rescue Federation (IMRF), eines Zusammenschlusses nahezu aller Seenot- und Wasserrettungsorganisationen der Welt.

Rausfahren, wenn
andere reinkommen.

Schiffbrüchige aus Seenot retten. Menschen aus Gefahren befreien.
Verletzte und Kranke versorgen. Wir sind klar zum Einsatz –
rund um die Uhr und bei jedem, wirklich jedem Wetter.

Seenotretter machen
nicht viele Worte.
Umso mehr lohnt es
sich, ihnen zuzuhören.

Lernen fürs Leben –
nicht nur für das eigene.

Unsere Besatzungen müssen sich hundertprozentig aufeinander
verlassen können – besonders in extremen Situationen. Deshalb
werden sie kontinuierlich weitergebildet. Sie lernen, die komplexe
Rettungstechnik zu bedienen und werden in Einsatztaktik, medizinischer
Notfallversorgung und reibungsloser Kommunikation geschult.
So werden aus qualifizierten Einzelpersonen eingespielte Teams.

Die erste Voraussetzung für Seenotretter: Leidenschaft.

Rund 180 fest angestellte und etwa 800 freiwillige Seenotretter sind in der Rettungsflotte tätig.
Sie stehen trotz aller Technik im Mittelpunkt des Geschehens – mit ihrer selbstlosen Einsatzbereitschaft, ihrer hohen Qualifikation und ihrem Mut, bei jedem Wetter hinauszufahren.

Der Seenotrettungsdienst setzt lebenslanges Lernen voraus. Dies geschieht nicht nur im täglichen Einsatz an Bord, sondern unter anderem intensiv in den DGzRS-eigenen Schulungseinrichtungen in Neustadt/Holstein und in Bremen sowie auf den Stationen.

Fest angestellte Seenotretter

Bei den fest angestellten Rettungsmännern handelt es sich nahezu ausnahmslos um Patentinhaber. Das bedeutet: Die DGzRS selbst bildet keine Seeleute aus, sondern „gestandene“ Fahrensleute zu Seenotrettern weiter. Zuvor müssen sie an einer Hochschule ihr nautisches oder technisches Patent erworben und anschließend „ausgefahren“ haben. Einstellungsvoraussetzungen für den Dienst als fest angestellter Vormann oder Maschinist sind:

• ein nautisches und/oder technisches Patent der Handelsschifffahrt oder Fischerei,
• das Allgemeine Betriebszeugnis (GMDSS-Funk) für Nautiker,
• ein 16-stündiger Grundlehrgang in Erster Hilfe und
• die gültige Gesundheitskarte (Seediensttauglichkeit).

Für eine Anstellung als Rettungsmann/-frau reichen grundsätzlich auch seemännische Kenntnisse wie ein Matrosen-/Schiffsmechanikerbrief, Fahrzeiten in der Fischerei oder Ähnliches aus. Derzeit hat die DGzRS allerdings keinen Bedarf an weiteren fest angestellten Besatzungsmitgliedern. Das gilt auch für Rettungsassistenten/Rettungssanitäter.

Freiwillige Seenotretter

Freiwillige, ehrenamtlich tätige Seenotretter erhalten ihre SAR-Dienst-spezifische Ausbildung in ihrer Freizeit. Alarmiert werden sie ähnlich wie freiwillige Feuerwehrleute. Erste Voraussetzung ist deshalb, dass sie in der Nähe der Stationen leben und arbeiten. Maritime Kenntnisse und Bezüge, etwa ein vorhandener Sportbootführerschein, sind von Vorteil, aber keine unbedingte Voraussetzung. Über den Bedarf freiwilliger Seenotretter geben die Vorleute der einzelnen Stationen auf Anfrage gern Auskunft. Die entsprechenden Postadressen finden Sie in unserem Jahrbuch auf auf den Seiten 78 bis 82, das Sie hier am Bildschirm lesen können.

Praktikum und Bundesfreiwilligendienst

Häufig erhalten wir Anfragen nach Praktikums- oder Bundesfreiwilligendienst-Stellen. Schon auf Grund der Besonderheiten und der sehr speziellen Aufgabenstellung unserer Gesellschaft können wir in diesem Bereich leider keine adäquaten Stellen anbieten.

Ihr Ansprechpartner: Michael Kühn, kuehn@seenotretter.de

1.000 Seenotretter
54 Stationen
1 Aufgabe

Unsere Seenotretter sind
sturmerprobt. Unsere Schiffe auch.

Im Ernstfall müssen wir schnell und zuverlässig helfen.
Dafür brauchen wir die sicherste Technik und eine moderne Flotte –
mit Seenotrettungskreuzern und -booten, die Wind und Wetter trotzen.
Egal wie hoch die Wellen sind. Immer mit dem Ziel der sicheren Heimkehr
und mit geretteten Schiffbrüchigen an Bord.

Willkommen
an Bord!

Entdecken Sie unseren Seenotkreuzer NIS RANDERS.

Mit gedrückter Maustaste können Sie sich um 360° drehen, durch Klicken erreichen Sie den nächsten Raum.
Auch das Tochterboot ONKEL WILLI können Sie durch Klicken „entern“.

Willkommen
an Bord!

Entdecken Sie unseren Seenotkreuzer HARRO KOEBKE.

Mit gedrückter Maustaste können Sie sich um 360° drehen, durch Klicken erreichen Sie den nächsten Raum.
Auch das Tochterboot NOTARIUS können Sie durch Klicken „entern“.