6,8-Meter-Seenotrettungsboot | DGzRS Die Seenotretter

6,8-Meter-Seenotrettungsboot

Als Rettungseinheit für ausgedehnte und teilgeschützte Flachwassergebiete, kostengünstige Alternative und schnelles zweites Seenotrettungsboot für die Station Ueckermünde ist dieses Festrumpfschlauchboot (Rigid Hull Inflatable Boat, RHIB) im Stettiner Haff im Einsatz.

Bis auf Radar verfügt es über eine komplette navigatorische Ausrüstung. Wie alle SAR-Einheiten der DGzRS ist auch dieses Boot ein Selbstaufrichter. Dies wird erreicht mit Hilfe eines aufblasbaren Sacks im Masttopp, ähnlich einer Rettungsweste.

Der 165 kW/225 PS starke Motor beschleunigt das Boot auf bis zu 37 Knoten (ca. 70 km/h). Selbst bei ständiger Höchstfahrt könnte das Boot drei Stunden lang ununterbrochen im Einsatz sein. Im Fall einer Kenterung schaltet sich der Motor selbsttätig aus und kann anschließend dank speziell wassergeschützter Ausführung wieder gestartet werden.

Das Boot hat alle gestellten Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit von Vormann und Besatzung erfüllt. Es bewährte sich unter anderem bereits kurz nach Indienststellung bei einem Einsatz für ein ausgelaufenes Fahrgastschiff, bei dem die Seenotretter in kurzer Zeit 71 Passagiere sicher und schnell abgeborgen haben.

Stationierung

DORA/Station Ueckermünde

Datenblatt 6,8-Meter-Seenotrettungsboot


Seenotrettungsboot DORA

Die DORA wurde 2003 in Dienst gestellt. Sie ist auf der östlichsten DGzRS-Station Ueckermünde am Stettiner Haff im Einsatz. Ihre Besatzung besteht aus freiwilligen Seenotrettern. Benannt ist sie nach der Mutter einer Förderin, die die DGzRS in Ihrem Nachlass bedacht hat.


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