05.03.2020

Lack dran

Die Lackierer der Werft Tamsen Maritim haben sich in den vergangenen Wochen Schicht für Schicht um den Anstrich des neuen Seenotrettungsbootes für die Freiwilligen-Station Norddeich gekümmert. Seitdem sie den Endlack aufgetragen haben, glänzt der Neubau in den typischen Seenotretter-Farben. (Fotos: Martin Stöver)

Noch trägt das jetzt entstehende Seenotrettungsboot seine interne Bezeichnung SRB 78. Erst am Tauftag verraten die Seenotretter den endgültigen Namen. Kein Geheimnis ist jedoch seine Finanzierung: Der Bau wird durch die großzügige Spende der Bremer Familie Karstedt ermöglicht. So legte denn auch Bernd Karstedt eine Medaille mit besonderem Familienbezug in das dafür vorgesehene Bauschott ein.

Das Seenotrettungsboot ist ein modifizierter Nachbau der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse und ist für die Station Norddeich vorgesehen. Die bisher dort stationierte WILMA SIKORSKI kommt voraussichtlich künftig als Seenotrettungsboot ohne feste Station immer dort zum Einsatz, wo andere Seenotrettungsboote zum Beispiel aufgrund von Werftzeiten vertreten werden müssen.


08.01.2020

Für den perfekten Halt

Bevor die Maler SRB 78 mit den typischen Seenotretter-Farben lackieren können, müssen sie das Aluminium erst einmal aufrauen. Verzichten sie darauf, haftet der Lack nicht auf dem Metall – er blättert wieder ab. Erst auf dem aufgerauten Untergrund finden die Farbpartikel perfekten Halt und bilden einen dünnen Film, der das Metall vor äußeren Einflüssen schützt. Dieser Arbeitsschritt erfolgt nach dem Schweißen. (Fotos: Martin Stöver [1-5] und Tamsen Maritim [6-7])

 

 


29.10.2018

Spender macht’s möglich

Drei neue Seenotrettungsboote hat die DGzRS auf der Werft Tamsen Maritim in Rostock auf Kiel gelegt. Die gut zehn Meter langen Spezialschiffe gehören zur größten Bootsklasse der Seenotretter. Sie zeichnen sich besonders durch ihre guten Fahreigenschaften und hohe Seetüchtigkeit aus. Der Neubau SRB 78 ist für die Freiwilligen-Station Norddeich bestimmt.

 

 


Werft-Tagebuch
SRB 78