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27.05.2016

Seenotretter für schwer verletzten Seemann im Einsatz

Die Seenotretter aus Hooksiel sind am Donnerstag, 26. Mai 2016, in der Nordsee vor Wangerooge einem Seemann zu Hilfe gekommen. Der 38-jährige Philippiner hatte sich an Bord eines Frachters schwer verletzt. Der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übernahm den Mann und brachte ihn sicher nach Hooksiel.

Im Einsatz für einen schwer verletzten Seemann: der Seenotrettungskreuzer VORMANN STEFFENS der DGzRS Archivfoto: DGzRS/Die Seenotretter

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte die Besatzung der VORMANN STEFFENS gegen 16.30 Uhr: Auf dem Frachtschiff „Marselisborg“ (Flagge Liberia) war ein Seemann bei Wartungsarbeiten gestürzt. Dabei hatte er sich schwer an den Beinen und an der Hüfte verletzt. Der 38-jährige Philippiner benötigte ärztliche Hilfe.

Mit einem freiwilligen Seenotarzt an Bord nahmen die Seenotretter bereits kurz nach dem Notruf Kurs auf den Frachter. Dieser lag etwa sechs Seemeilen (rund elf Kilometer) nördlich der Nordseeinsel Wangerooge auf der Reede „Neue Weser Nord“ vor Anker.

Vor Ort ging die 27,5 Meter lange VORMANN STEFFENS bei der 138,5 Meter langen „Marselisborg“ auf der windgeschützten Seite längsseits. Der Seenotarzt und ein Seenotretter stiegen bei nordwestlichem Wind der Stärke 3 (bis zu 19 km/h) über die Lotsenleiter auf das Frachtschiff über.

Dort stabilisierten sie zunächst den Patienten, bevor er auf der speziellen Kompakttrage der DGzRS liegend auf den etwa zweieinhalb Meter tiefer liegenden Seenotrettungskreuzer heruntergelassen wurde.

Auf der VORMANN STEFFENS versorgte der Seenotarzt den schwer verletzten Seemann weiter. In Hooksiel übergaben die Seenotretter den Mann an den Landrettungsdienst.

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