Seenotretter bringen erkrankten Seemann eines Schwergutfrachters sicher an Land | DGzRS Die Seenotretter

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19.10.2016

Seenotretter bringen erkrankten Seemann eines Schwergutfrachters sicher an Land

Die Warnemünder Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Dienstag, 18. Oktober 2016, vor Rostock für einen erkrankten Seemann im Einsatz gewesen. Der Mann befand sich an Bord eines Schwergutfrachters und benötigte aufgrund starker Schmerzen in der Brust dringend ärztliche Hilfe.

Mit einem Kran wird die spezielle Bergungstrage der DGzRS mit dem erkrankten Seemann auf den Seenotrettungskreuzer ARKONA heruntergelassen.

Bereits kurz nach der Alarmierung gegen 8.30 Uhr nahmen die Seenotretter mit einem Notarzt und drei Rettungssanitätern an Bord Kurs auf den Frachter. Dieser lag etwa dreieinhalb Seemeilen (rund 6,5 Kilometer) nördlich Warnemünde auf der Reede „Rostock“ vor Anker. „Dass wir so schnell auslaufen konnten, verdanken wir auch der reibungslosen Zusammenarbeit mit dem Landrettungsdienst“, hob Karsten Waßner, Vormann des Seenotrettungskreuzers ARKONA der DGzRS, hervor.

Vor Ort ging die 27,5 Meter lange ARKONA bei der 169 Meter langen „HHL Fremantle“ (Flagge Antigua und Barbuda) längsseits. Bei ruhiger See stiegen Notarzt und Rettungssanitäter über die Lotsenleiter auf den Frachter über. Dort stabilisierten sie zunächst den 50-jährigen Ukrainer, bevor er auf der speziellen Bergungstrage der DGzRS liegend mit einem Kran des Frachters auf den Seenotrettungskreuzer heruntergelassen wurde.

Im Bordhospital der ARKONA versorgte der Notarzt den erkrankten Seemann weiter. In Warnemünde übergaben die Seenotretter den Mann an den Landrettungsdienst.