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27.06.2016

Wer wird „Seenotretter für einen Tag?!“

Schon 291 Frauen und Männer möchten für 24 Stunden Seenotretter-Luft schnuppern.

Noch bis zum 25. August können sich Interessierte, Begeisterte, Fans und Freunde der Seenotretter bei dem Online-Wettbewerb „Werde Seenotretter für einen Tag" bewerben, um ein Mal das Leben an Bord der BERLIN zu erleben.

Der Hauptgewinn wird unter den zehn Teilnehmern mit den meisten Stimmen verlost: Einige Bewerber erzählen von ihrer Motivation, an der Aktion teilzunehmen und wie sie „auf Stimmenfang gehen“. Vielleicht ist für den einen oder anderen noch ein hilfreicher Tipp dabei. Das Rennen um die zehn vordersten Plätze ist noch völlig offen!

Allen Teilnehmern wünschen die Seenotretter weiterhin viel Erfolg beim Wettbewerb!


„Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Seenotretter.
Mein Vater ist selbst zur See gefahren – mit Herz und Seele. Ich erinnere mich noch gut an das Verabschieden und das Warten, bis mein Papa nach Wochen oder Monaten zurückkam. Und trotzdem ist das alles für mich positiv besetzt. Durch meinen Vater habe ich auch schon als Kind die Bedeutung der Seenotretter kennengelernt. Ich habe viele Geschichten über die Leistungen der Seenotretter und den Teamgeist gehört. Ich kenne die kleinen Sammelschiffe und die Wichtigkeit, immer etwas Geld in die kleinen Schiffe zu spenden.

Das Überleben-auf-See-Training stelle ich mir herausfordernd, spannend und lehrreich vor. Ich bin mir sicher, dass ich das alles schaffe. Was kann schon passieren mit den Seenotrettern im Wasser?!

Und dann noch 24 Stunden an Bord: Ich freue mich auf ein einzigartiges Erlebnis. Das Leben an Bord kann nur im Team funktionieren: Natürlich ist es eng und jeder hat seine Aufgabe, die er erledigen muss. Respekt vor den Kollegen und Respekt vor dem Leben – das fällt mir dazu ein. An Bord freue ich mich auf den Wind und auf den Teamgeist.

Und ... es wäre doch toll, wenn eine Frau die Gelegenheit hätte, diesen Tag mit den Seenotrettern zu verbringen. Ich möchte es von Herzen gern, so richtig gern.“


„Da ich mich als Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit ehrenamtlich als Sanitäter engagiere und bei Northern Helikopter in Emden die Krankentransporte von den Inseln mitfliege, gab es für mich nichts Naheliegenderes, als die Chance zu ergreifen und eine weitere Art der Rettung kennenzulernen. Anderen Menschen etwas Gutes zu tun, indem ich ihnen in einer schwierigen Situation helfe, ist mir Motivation genug, um mich für diese tolle Aktion zu bewerben.

Meine bisherigen Stimmen habe ich aufgrund einer Vielzahl von E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, diverser Facebook-Posts und weiterer Kommunikation von Freunden und Bekannten sowie eines richtig tollen Artikels mit Voting-Aufruf unserer regionalen Tageszeitung erhalten.

Ich freue mich auf einen erlebnisreichen Tag auf See mit netten Kollegen, interessanten Einsätzen und Eindrücken und darauf, die Technik an Bord kennenlernen zu dürfen.“


„Ich bin 1979 in Kiel geboren und in Schönberg/Holstein (ca. 15 km vom Liegeplatz der BERLIN entfernt) an der Ostsee aufgewachsen. Seit 1988 bin ich Mitglied in der DLRG und habe viele Jahre als Rettungsschwimmer, Bootsführer und Wachleiter im Sommer beim Wasserrettungsdienst in Kalifornien (Ortsteil von Schönberg) verbracht. Dabei gab es auch mehrere gemeinsame Einsätze mit der BERLIN, bei denen die Zusammenarbeit immer hervorragend geklappt hat.

Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis dafür geworben, für mich zu stimmen. Alle kennen mich als Küstenkind und langjährigen Rettungsschwimmer und unterstützen mich gerne. Natürlich helfen auch die modernen Kommunikationswege wie Facebook und WhatsApp, die Aktion zu streuen und Stimmen zu sammeln.

Als Berufsfeuerwehrmann kenne ich 24-Stunden-Dienste. Ich bin sehr gespannt, in welchen Bereichen es Parallelen zwischen Berufsfeuerwehr und DGzRS gibt und welche Abläufe völlig unterschiedlich sind. Natürlich freue ich mich auf nette Gespräche mit den Besatzungsmitgliedern und auf das Bordleben an sich. Highlights, die dauerhaft in meiner Erinnerung bleiben würden, sind das Sea-Survial-Training am Vortag und das Fahren im offenen Fahrstand. Vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, bei einer Übung selbst über Bord zu gehen.“


„Vom Wettbewerb der DGzRS habe ich erfahren, als mein Partner und ich den Infostand in Laboe besucht haben. Nachdem wir kurze Zeit vorher selbst mit unserem Motorboot in Seenot geraten waren, wollten wir uns genauer über die Seenotretter und ihre Arbeit informieren.

Mit viel Respekt und Hochachtung betrachte ich die eigenverantwortliche und unabhängige Arbeit der DGzRS sowie ihre ehrenamtlichen und fest angestellten Beschäftigten.

Ich liebe das Wasser, den Wind und die Wellen – ein Tag auf See, in Kombination mit der Aufgabe Menschen in Seenot zu helfen, wäre ein wirklich unvergessliches Erlebnis für mich! Mich interessiert so vieles:  Angefangen von dem Ablauf eines solchen Seenotretter-Tages, über die verschiedenen Persönlichkeiten des Rettungsteams und deren unterschiedliche Aufgabenbereiche bis hin zu dem unglaublich beeindruckenden und leistungsstarken Seenotrettungskreuzer, dessen Aufbau und unterschiedliche Fähigkeiten ich gerne kennenlernen würde.

Mit viel Freude berichte ich schon jetzt meinen Freunden und Bekannten von der Arbeit der Seenotretter und natürlich auch dem Wettbewerb „Werde Seenotretter für einen Tag“. Wegen meines Enthusiasmus für den ersten Preis des Wettbewerbs unterstützen mich selbstverständlich viele gerne mit ihrer Stimme.“


„Den Alltag wie ein Seenotretter zu erleben, war für mich schon immer ein Kindheitstraum. Ich erinnere mich gut, an meine erste Begegnung mit den Seenotrettern auf Sylt. Der Seenotrettungskreuzer faszinierte mich ab der ersten Sekunde. Ich habe mich jetzt sehr über die Möglichkeit gefreut, einen Tag auf einem Seenotrettungskreuzer zu erleben, weshalb ich bei diesem Gewinnspiel teilnehme.

Als ich den Beitrag in meinen sozialen Netzwerken geteilt habe, stimmten viele Freunde, Bekannte und Verwandte für mich ab. Zudem habe ich meine Mitschüler in meiner Jahrgangsstufe dazu animiert, mir zu helfen, indem sie diesen Beitrag ebenfalls teilen.

Am meisten würde ich mich darüber freuen, wenn ich einen Einblick in den Alltag als Seenotretter bekäme. Ich würde gerne in viele Tätigkeiten eingebunden werden, um mich selbst wie ein Seenotretter zu fühlen und die Tätigkeiten als Retter genau miterleben zu können.

Zudem interessiere ich mich, für das Miteinander der Besatzung. Ich würde mich über ein gemütliches Beisammensein freuen, wo ich alle meine brennenden Fragen stellen kann.“


„Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder, wohne in Südhessen. und arbeite mittlerweile seit 22 Jahren bei der Berufsfeuerwehr.
Die Motivation ist beinahe schon mit meinem Beruf erklärt; ich arbeite in Notfallsituationen. Wenn man dies mit ganzem Herzen macht, ist man in der Regel immer neugierig, wie andere Organisationen in anderen Bereichen arbeiten. Und da ich Seenotrettungskreuzer bisher nur vom Kai aus sehen konnte, ist das für mich die Gelegenheit an Bord zu kommen und den Vergleich zu ziehen.

Auf Stimmenfang bin ich mit unterschiedlichen Methoden: Zunächst habe ich natürlich die Familie abgeklappert und einen Aufruf auf Facebook gestartet. Mittlerweile macht ein Bekannter an seiner Uni Werbung für mich und vergangene Woche habe ich Berufsfeuerwehren in Deutschland angeschrieben und sie gebeten, ein mitgeliefertes Plakat aufzuhängen. Für die Zukunft plane ich noch, die Freiwilligen Feuerwehren bei mir im Kreis anzuschreiben, da ich dort auch aktiv bin. Und dann hoffe ich, dass es für einen der ersten zehn Plätze reicht.

Für den 24-Stunden-Einsatz an Bord würde es mich freuen, wenn ich mit dem Tochterboot mal ab- und wieder anlegen dürfte (natürlich als Mitfahrer). Und dann wären da natürlich noch die Kameradschaft, andere Übungen und das Warten auf Alarmierung.“


„Ich bin 37 Jahre jung, Papa eines dreieinhalbjährigen Sohnes und von Beruf Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr. Meine Motivation ist es, als Förderer der DGzRS, nicht nur von den Seenotrettern zu lesen, sondern selbst einmal den Alltag bzw. das Einsatzgeschehen zu erleben und vielleicht mein Wissen und meine Erfahrung als Feuerwehrmann in den Dienstbetrieb mit einzubringen.

Zurecht stellt sich die Frage, wie kommt ein Landei dazu, sich so für die Seenotrettung zu begeistern. Ganz einfach: Seit meiner Kindheit mache ich Urlaub in Cuxhaven, wo der Seenotrettungskreuzer HERMANN HELMS stationiert ist, und weil mein Opa ein gebürtiger Bremer ist (da kann man gar nicht anders). Es gab in den vergangenen Jahren keinen Urlaub, in dem ich nicht mindestens einmal die Besatzung der HERMANN HELMS besucht habe.  

Um es vielleicht in diesem Jahr wahr werden zu lassen, einen Tag auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN verbringen zu können, gebe ich unter anderem auf Facebook alles und fordere nahezu täglich dazu auf, für mich abzustimmen und meine Posts fleißig zu teilen. Außerdem habe ich in diesem Jahr die örtliche Tageszeitung dazu gebracht, einen Artikel über mich zu veröffentlichen und beim örtlichen Radiosender habe ich einen Interviewtermin, um noch mehr Menschen davon zu überzeugen, mir ihre Stimme zu geben.“


„Schon als Vierjähriger bin ich regelmäßig mit meinem „alten Herrn“ auf Frachtschiffen auf Reisen gewesen und habe auch immer meine Schulferien bei ihm an Bord verbracht. Mein erstes eigenes Boot hatte ich dann im Alter von dreizehn Jahren, mit dem ich vom Geestevorhafen aus auf der Geeste und Weser unterwegs war.

Ich unternahm viele Reisen auf Yachten, Traditionsschiffen, fuhr auch einige Jahre als fest angestellter Bootsmann auf der Bremer Wishbone-Ketsch „Senta" und der Bremerhavener nordischen Jagt „Groenland" als Steuermann zur See. Bereits seit 1989 gehöre ich zur ehrenamtlichen Stammcrew der Bark „Alexander von Humboldt" und verbringe noch heutzutage regelmäßig meine Urlaube als Bootsmann auf der „Alex II“.

Ich habe mich beworben, weil ich Hochachtung vor den Seenotrettern habe und gerne einen besseren Einblick in deren Arbeit und Leben hätte. Freuen würde ich mich sehr auf den Sicherheitslehrgang und ganz besonders auf die Zeit mir der BERLIN-Crew. Ich erwarte etwas, das auf einem modernen Seenotrettungskreuzer und auf einer traditionell geriggten Bark unabdingbar ist ... Teamwork!

Auf „Stimmenjagd“ gehe ich gar nicht, bin auch nicht in sozialen Netzwerken unterwegs, aber die „Alex“-Familie mit dem „grünen Virus“ ist recht groß, betreibt sehr viel „Küstenfunk“ an Bord und Land und ist unter anderem auch bei Facebook aktiv.“

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