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20.03.2017

Von Knechten, Bindungsstörungen und Schotten

Vor einigen Wochen haben die Schiffbauer auf der Fassmer-Werft damit begonnen, aus Hunderten von Aluminiumteilen den Rumpf des jüngsten Seenotrettungskreuzers zusammenzusetzen. Dabei lassen sie keine „Bindungsstörungen“ in den Schweißnähten zu, fixieren mit Knechten mehrere Bauteile miteinander und haben bereits einige Schotten aufgestellt. (Fotos 3-9: Martin Stöver)

Die nächste Einheit der 20-Meter-Klasse mit der internen Bezeichnung SK 39 ist für die Schleimündung mit Liegeplatz in Olpenitz vorgesehen. Voraussichtlich Mitte 2018 teilt die DGzRS ihre bisherige Doppelstation Maasholm. Der mit Festangestellten besetzte Seenotrettungskreuzer liegt ab dann im neuen Yachthafen Olpenitz. Das ebenfalls in Maasholm stationierte Seenotrettungsboot, das von Freiwilligen gefahren wird, hat seinen Liegeplatz auch künftig im dortigen Fischereihafen.

Der neue Seenotrettungskreuzer SK 39 wird wie SK 38 ein Schwesterschiff der bereits im Dienst befindlichen Einheiten EISWETTE/Station Nordstrand (Baujahr 2009), EUGEN/Station Greifswalder Oie (2009), THEODOR STORM/Station Büsum (2011) und PIDDER LÜNG/Station List (2013). Wie alle Schiffe der DGzRS wird er als Selbstaufrichter konstruiert.

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