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17.02.2017

Vom „Kopf“ auf die „Füße“

In der ersten Bauphase liegt der Seenotrettungskreuzer kieloben. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die Schiffbauer müssen die Aluminiumplatten nicht von unten an das Netzspantengerüst drücken, sondern können sie zum Verschweißen einfach darauflegen. Hierdurch wird höchste Präzision erreicht. Sobald die Arbeiten erledigt sind, kommt es zu einer unerlässlichen Etappe beim Bau: Der Rumpf muss gedreht werden.

Die nächste 20-Meter-Einheit löst auf Wunsch des Spenders Ende 2017 auf der vorpommerschen Insel Greifswalder Oie die EUGEN ab, die dann nach Norderney verlegt wird. Die bisher dort stationierte BERNHARD GRUBEN soll in Hooksiel die dann 28 Jahre alte VORMANN STEFFENS ablösen.

Der neue Seenotrettungskreuzer SK 38 wird ein Schwesterschiff der bereits im Dienst befindlichen Einheiten EISWETTE/Station Nordstrand (Baujahr 2009), EUGEN/Station Greifswalder Oie (2009), THEODOR STORM/Station Büsum (2011) und PIDDER LÜNG/Station List (2013). Wie alle Schiffe der DGzRS wird er als Selbstaufrichter konstruiert.

Sobald das Netzspantengerüst fertig beplankt ist, kommt es zu einer unerlässlichen Etappe beim Bau: Der Rumpf muss gedreht werden.


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