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18.11.2019

Traumjob Seenotretter: Markus Davids ist neuer Vormann in Grömitz

Die Station Grömitz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat seit Mitte Oktober einen neuen Vormann: Markus Davids (49) ist Nachfolger von Guido Förster (54), der zur Seenotretter-Akademie in Neustadt in Holstein gewechselt ist.

Vormannswechsel auf der DGzRS-Station Grömitz: Markus Davids (6. v. r.) ist Nachfolger von Guido Förster (5. v. r.).

Seit 1994 ist Guido Förster bei der DGzRS, davon war er allein 13 Jahre lang Vormann der Station Grömitz. Bevor er bei den Seenotrettern anheuerte, fuhr er mit großen Frachtschiffen Tausende von Containern um die Welt. Schnell merkte er, dass er diesen Job nicht sein ganzes Leben machen wollte – zu eintönig, wenig erfüllend. Es war nicht das Richtige für ihn. Das fand er schließlich bei der DGzRS: „Für mich war es von Anfang an eine absolut sinnvolle und abwechslungsreiche Arbeit an einem Traumliegeplatz“, erinnert sich Guido Förster.

Dennoch war es jetzt nach 25 Jahren Zeit für etwas Neues bei den Seenotrettern: „Ich habe immer sehr gerne die neuen Kollegen an Bord ausgebildet, ihnen das Seenotretter-Handwerk beigebracht – das hat mir am besten gefallen“, sagt Guido Förster. Deshalb ging er Mitte Oktober von Bord des Seenotrettungskreuzers HANS HACKMACK und wechselte an Land zur Seenotretter-Akademie im nahen Neustadt in Holstein. Dort ist er zukünftig im Trainingszentrum der DGzRS tätig. Sein Spezialgebiet: Schiffssicherheit.

Försters Nachfolger auf der Station Grömitz ist Seemann durch und durch. Markus Davids war lange selbstständiger Fischer in Maasholm. Er kennt sich da draußen aus, weiß wie ungemütlich sich ruppige Ostsee anfühlt, wenn Wellen über das eigene Schiff schlagen. Es geht nicht immer gut: Einmal war er bei einer Fangreise selbst auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen. Seitdem wollte er auch dabei sein: Menschen retten, in dankbare Augen blicken.

2015 war es endlich soweit: Seitdem arbeitet Markus Davids in seinem Traumjob. „Es gibt nichts Schöneres als Seenotretter zu sein, es ist wie ein Sechser im Lotto“, sagt er und strahlt über das ganze Gesicht. In seine neue Rolle als Vormann muss er sich noch ein wenig „reinfuchsen“, wie er es ausdrückt. Als Stationsleiter ist er ab sofort für alles verantwortlich, zusätzliche Aufgaben sind hinzugekommen. Das Wichtigste aber bleibt: „Ich möchte von einem Einsatz stets meine Kollegen und die Geretteten heil nach Hause bringen.“

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