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12.02.2010

Seenotretter berichten auf Münchener Freizeitmesse

...von ihren gefährlichen Einsätzen auf Nord- und Ostsee

Weiße Sandstrände, blaues Nordseewasser, eine frische Brise: An und auf Nord- und Ostsee suchen viele Menschen Entspannung. Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind für sie da, wenn es einmal kritisch werden sollte. Auf der Messe „Freizeit, Reisen, Erholung“ (f.re.e.) auf dem Messegelände Ost der Neuen Messe München stellen die mutigen Helfer von der Küste von Donnerstag, 18., bis Montag, 22. Februar, ihre hochmoderne Ausrüstung vor.


An ihrem Messestand Nr. 351 in Halle A4 berichten die Seenotretter von ihren nicht selten gefährlichen Einsätzen. Über 2100 Mal mussten die 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote, stationiert zwischen Borkum im Westen und dem Stettiner Haff im Osten, im vergangenen Jahr raus. Dabei retteten sie über 1000 Menschen aus Seenot und gefährlichen Situationen.
Für den Ruf nach den Seenotrettern gibt es viele Ursachen: Mann über Bord, Grundberührung, Maschinenprobleme, Ruderschaden, Feuer an Bord, Netz im Propeller… Immer wieder geraten auch Menschen aus dem Binnenland an der Küste in Gefahr. So rettete die freiwillige Besatzung eines Seenotrettungsbootes Anfang Juli vorigen Jahres im letzten Moment aus dem Watt vor der Nordseeinsel Juist zwei Urlauberinnen, die das auflaufende Wasser plötzlich eingeschlossen hatte.


Seit Gründung der DGzRS haben ihre Besatzungen über 76.000 Menschen aus Seenot gerettet oder aus Gefahrensituationen befreit, etwa so viele wie im Münchener Stadtteil Solln leben. Seit jeher finanzieren die Seenotretter ihre gesamte Arbeit ausschließlich durch Spenden, ohne jegliche staatlich-öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen.


Zur Messe „f.re.e.“ bringen die Seenotretter ihre historische und ihre moderne Rettungsausrüstung mit. Das Modell des Seenotkreuzers EISWETTE, eine der jüngsten Einheiten der Rettungsflotte, ist im großen Maßstab 1:25 zu sehen. Beeindruckende Filmaufnahmen zeigen die Seenotretter im Einsatz auf Nord- und Ostsee.


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