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20.09.2019

Internationale Seenotrettungsübung der DGzRS im Strelasund

Aufgrund der Nähe zu Dänemark haben die Seenotretter der Station Darßer Ort immer wieder grenzüberschreitende Einsätze. Die Zusammenarbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit den dänischen Kollegen der Rettungsstation Gedser erfolgt seit jeher reibungslos. Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, trainieren die deutschen und dänischen Seenotretter regelmäßig gemeinsam, das nächste Mal am Samstag, 21. September 2019, im Strelasund. Ausrichter ist die DGzRS in Kooperation mit der Marinetechnikschule (MTS) der Deutschen Marine in Parow.

Teil der internationalen Übung am 21. September 2019 im Strelasund vor Parow ist die THEO FISCHER. Foto: Die Seenotretter – DGzRS/Kerstin Diekmann

„Bei Notfällen im Grenzgebiet arbeiten Seenotrettungsdienste ganz selbstverständlich zusammen“, sagt Vormann Frank Weinhold. „Mit der umfangreichen Übung am Wochenende wollen wir für den Ernstfall wesentliche Such- und Kommunikationsverfahren trainieren.“

Außerdem werden einige der beteiligten Seenotretter ihre Plätze tauschen: „Damit die Kollegen einen Einblick in die Technik und Ausrüstung der anderen Rettungseinheiten bekommen, werden wir das Szenario mit gemischten Besatzungen fahren – Dänen werden bei uns an Bord sein und wir bei ihnen“, erläutert der Vormann der DGzRS-Station Darßer Ort.

Mit dabei sind seitens der DGzRS der Seenotrettungskreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort sowie die Seenotrettungsboote HERTHA JEEP/Station Stralsund, NAUSIKAA/Station Vitte und ZANDER/Station Zingst. Hinzu kommen der dänische Seenotrettungskreuzer „L. W. Dam“/Station Gedser auf der Insel Falster, eine Einheit der dänischen Marineheimwehr und einige Schiffe der Deutschen Marine. Ausgangspunkt ist die Marinetechnikschule in Parow, die auch die Liegeplätze mit entsprechender Versorgung bereitstellt und die insgesamt rund 80 Teilnehmer verpflegt.

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Ihre gesamte Arbeit wird ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden finanziert, heute wie schon zur Zeit der Gründung 1865. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident.

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