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15.09.2018

Groß angelegte Übung der Seenotretter vor Eckernförde

Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das waren einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der SAREx Eckernförde 2018 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Sie fand am 14. und 15. September 2018 vor Eckernförde statt. Ausrichter war die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Während der SAREx trainierten die beteiligten Besatzungen vor allem die Koordinierung gemeinsamer Einsätze.

Erfolgreich abgeschlossen: die SAREX 2018 in Eckernförde (Bild: Peter Neumann / YPS)

Das genaue Übungsszenario wurde den beteiligten Rettungsfrauen und -männern erst mit der „Alarmierung“ mitgeteilt, um eine möglichst realistische Situation zu erzeugen. Koordinierte Suche und Rettung Schiffbrüchiger, ihre medizinische Erstversorgung und der Verletztentransport sind Bestandteile der Szenarien. Insgesamt nahmen rund 100 Menschen an der Übung teil.

DGzRS-Übungsleiter Timo Jordt hat die Szenarien für die SAREx Eckernförde konzipiert. Bereits in den vergangenen Jahren war er an vergleichbaren Übungen vor Helgoland, Wilhelmshaven, Neustadt i. H. und Eckernförde beteiligt gewesen. „Bei Einsätzen haben die Kollegen nicht viel Zeit zu überlegen, wie sie etwas machen müssen. Deshalb trainieren wir regelmäßig für den Ernstfall – auch komplexe Szenarien wie jetzt bei der Übung vor Eckernförde“, sagt Jordt. „Wir wollen unsere Besatzungen bestmöglich auf ihre Aufgaben auf See vorbereitet, damit im Notfall bei der Rettung von Menschen jeder Handgriff sitzt.“

Mit dabei waren zwei Seenotrettungskreuzer (HANS HACKMACK/Station Grömitz, THEO FISCHER/Station Darßer Ort) und sechs Seenotrettungsboote (URSULA DETTMANN/Station Gelting, HELLMUT MANTHEY/Station Maasholm, ECKERNFÖRDE/Station Eckernförde, WALTER ROSE/Station Schilksee, EMIL ZIMMERMANN/Station Puttgarden und WOLFGANG WIESE/Station Timmendorf auf Poel) der DGzRS sowie das Bundespolizeiboot „Prignitz“ und ein Arbeitsboot vom Ortsverband Eckernförde des Technischen Hilfswerks (THW).

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellte die Gruppe RUND (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Neben ihr gilt ein besonderer Dank der Seenotretter den Stadtwerken Eckernförde für die Bereitstellung der Liegeplätze im Stadthafen mit entsprechender Versorgung und der Firma „Yachtsport Eckernförde“. Außerdem haben vor Ort die freiwilligen Seenotretter der Station Eckernförde um Vormann Horst Egerland viele Stunden ihrer Freizeit in die Organisation und Vorbereitung der groß angelegten Übung investiert.

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