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08.01.2020

Für den perfekten Halt

Bevor die Maler SRB 78 mit den typischen Seenotretter-Farben lackieren können, müssen sie das Aluminium erst einmal aufrauen. Verzichten sie darauf, haftet der Lack nicht auf dem Metall – er blättert wieder ab. Erst auf dem aufgerauten Untergrund finden die Farbpartikel perfekten Halt und bilden einen dünnen Film, der das Metall vor äußeren Einflüssen schützt. Dieser Arbeitsschritt erfolgt nach dem Schweißen. (Fotos: Martin Stöver [1-5] und Tamsen Maritim [6-7])

Noch trägt das jetzt entstehende Seenotrettungsboot seine interne Bezeichnung SRB 78. Erst am Tauftag verraten die Seenotretter den endgültigen Namen. Kein Geheimnis ist jedoch seine Finanzierung: Der Bau wird durch die großzügige Spende der Bremer Familie Karstedt ermöglicht. So legte denn auch Bernd Karstedt eine Medaille mit besonderem Familienbezug in das dafür vorgesehene Bauschott ein.

Das Seenotrettungsboot ist ein modifizierter Nachbau der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse und ist für die Station Norddeich vorgesehen. Die bisher dort stationierte WILMA SIKORSKI kommt voraussichtlich künftig als Seenotrettungsboot ohne feste Station immer dort zum Einsatz, wo andere Seenotrettungsboote zum Beispiel aufgrund von Werftzeiten vertreten werden müssen.

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