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02.11.2015

Eine Hand für den Mann, eine für das Schiff ...

Nebel, Regen, Sturm und Kälte erschweren in der dunklen Jahreszeit die Arbeit der Seenotretter

Das Seenotrettungsboot CASPER OTTEN tauscht am 1. November 2015 aus dem Nebel im ostfriesischen Watt auf. (Foto: Hilko Eiben)

In stockdunkler Nacht steht die Besatzung an Deck ihres Seenotrettungskreuzers. Regen und Kälte kriechen ins Wetterzeug. Die Lichtfinger der Suchscheinwerfer huschen über die aufgewühlte See. Ein Seenotretter hält nach dem Havaristen Ausschau, zwei machen die Leinen klar, überprüfen den Notfallrucksack und bereiten das Bordhospital vor, denn: „Man weiß nie, was kommt.“

Wenn die Tage kürzer werden, wird das Wetter auf See schlechter. Die rauere Jahreszeit beschert den Seenotrettern zwar weniger Einsätze, als in der von Seetourismus und Wassersport geprägten Zeit, dafür aber mitunter umso härtere. Sturmwarnungen sind nun häufig zu hören. „Rasmus wäscht Deck“ heißt es voller Respekt an Bord, wenn Brecher das Rettungsboot durchschütteln.

Vor allem die Seeleute der Handelsschifffahrt und der Küstenfischerei sind nun verstärkt auf die Seenotretter angewiesen. Neben Regen, Sturm und Kälte erschwert oft gefährlicher Seenebel die Einsätze. Zudem bleibt bei eiskaltem Wasser erheblich weniger Zeit, um Schiffbrüchige vor dem sicheren Tod zu retten.

Tochterboot STRÖPER des Seenotrettungskreuzers THEO FISCHER in stürmischem Einsatz auf der Ostsee

Die Seenotretter fahren raus, wenn andere reinkommen. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind sie oft allein draußen – angewiesen auf ihre Erfahrung, ihre Qualifikation, ihren Mut und modernste Technik.

Die Seemannsregel „Eine Hand für den Mann, eine für das Schiff“ gilt erst recht für Seenotretter: Wer sich nicht festhält, gerät in Gefahr. Wer sich hingegen nur festhält und nicht im Team mitarbeitet, ist an Bord keine Hilfe. Und welche Hand bleibt dann noch zum Retten?

Hier schließt sich der Kreis zu Ihnen, unseren Förderern: Erst Ihre Spende ermöglicht die Einsätze – bei jedem Wetter, rund um die Uhr. Sie sorgen dafür, dass die Seenotretter über hervorragende Schiffe und sichere Ausrüstung verfügen und sich an Bord etwa mit Sicherheitsleinen „einpicken“ können, um mindestens eine Hand zum Retten frei zu haben. Ihre Spende bewegt uns!

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