06.11.2019

Selbstlose Hilfe durch die Jahrhunderte

Ein Schädel mit einem kreisrunden Loch oberhalb der Stirn lockt die Besucher ins Lager der Benediktiner. Heidi Witt und ihre Kollegen empfangen Interessierte auf Mittelaltermärkten in schwarzen Kutten. Skalpelle, Amputationsmesser, eine Knochensäge, handgeschmiedete Zangen und Scheren liegen sorgfältig arrangiert auf einem rustikalen Holztisch. Dazwischen: ein Sammelschiffchen der Seenotretter.

Sammeln auf Mittelaltermärkten für die Seenotretter: Heidi Witt (2. v. l.) und ihre Kollegen.

Heidi Witt (54) aus Blieskastel im Saarland legt seit diesem Jahr das Spendenschiffchen selbstbewusst in einer vergangenen Zeit vor Anker. Die gelernte Arzthelferin gestaltet die Darstellung ihrer Chirurgie aus dem frühen 13. Jahrhundert so authentisch wie möglich.

„Ich habe viel recherchiert und lasse die Besucher gern daran teilhaben.“ Als Dankeschön wandert der eine oder andere Taler ins Sammelschiffchen der Seenotretter – obwohl die erst rund 550 Jahre später gegründet wurden.

Der Zusammenhang der Seenotretter zum Kloster-Hospital liegt nicht in der Zeit, sondern in der Gesinnung begründet. Die Benediktiner haben sich der Nächstenliebe verschrieben. Anderen selbstlos helfen – nichts anderes machen die Seenotretter. Heidi Witt sagt: „Toll, was die Jungs und Mädels leisten. Sie haben meine Hochachtung!“ 

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16. 

Moin! Wenn Sie weiter in diesen Gewässern kreuzen, geben wir Ihnen ein paar Cookies mit an Bord. Wie Sie diese Fracht selbst verwalten können, erfahren Sie hier. Angenommen Close