09.05.2019

Seit Generationen mit den Seenotrettern verbunden

Stephan Justus Perthes blickt auf eine lange Familiengeschichte zurück, die untrennbar mit dem Namen Arwed Emminghaus und damit auch mit der DGzRS verbunden ist. Emminghaus ist sein Ururgroßvater, der einer der Wegbereiter eines einheitlichen Seenotrettungswerkes an der deutschen Nord- und Ostseeküste war. Perthes selbst ist seit vielen Jahren regelmäßiger Förderer der Seenotretter. Am 2. Mai nutzte er einen Besuch auf der HERMANN MARWEDE für die Übergabe einer zusätzlichen 2.000-Euro-Spende.

Ute Bocksberger-Perthes und Stephan Justus Perthes (M.) überreichen einen symbolischen Scheck für ihre gemeinsame Spende an Vormann Jörg Rabe.

„Ich war das erste Mal an Bord eines Seenotrettungskreuzers“, sagt Perthes ein paar Tage später am Telefon. In seiner Stimme schwingt der typische hessische Einschlag mit – Perthes lebt und arbeitet in Darmstadt. Dennoch ist er fast jedes Jahr an der Nordseeküste. Auf seinen Reisen lernte er schon als siebenjähriger Junge die Seenotretter kennen: „Mich haben von Anfang an die Schiffe fasziniert – ein bubenhaftes Technikinteresse“, erinnert er sich.

Als Perthes später in der Familienchronik stöberte, stieß er auf seinen Ururgroßvater Arwed Emminghaus und dessen maßgeblichen Anteil an der Gründung der DGzRS 1865 in Kiel. So wurde aus einer persönlichen Verbindung auch eine familiäre. „Die DGzRS ist eine tolle Organisation mit einer beeindruckenden Geschichte. Es ist unglaublich, dass sich die Seenotretter nach wie vor allein aus Spenden finanzieren. Und ich finde, dass jeder, der etwas dazu beitragen kann, es auch tun sollte“, betont der 64-Jährige.

Perthes selbst ist seit den 1990er Jahren regelmäßiger Förderer. In manchen Jahren kommen auch mal ein paar zusätzliche Euros dazu – so wie 2002. Damals unterstützte er den Bau der HERMANN MARWEDE mit einer großzügigen Spende. Seitdem ist bei jedem Einsatz des Seenotrettungskreuzers eine Danktafel mit seinem Namen dabei. „Ich wollte mal sehen, ob sie tatsächlich an Bord hängt“, sagt er und lacht.

Der eigentliche Grund für seinen Besuch war ein anderer: Perthes wollte nach so vielen Jahren endlich einmal einen Seenotrettungskreuzer von drinnen sehen. Und bei seinen ersten Schritten über die Aluminiumplanken fühlte er sich pudelwohl, was nicht zuletzt an einer „ausgesprochen netten Mannschaft“ lag.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

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