13.12.2019

Schnapszahlspende für die Seenotretter

Wer sein Leergut in die acht Edeka-Jens-Märkte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gebracht hat, musste sich entscheiden: Das Geld selber behalten oder spenden. Viele Kunden verzichteten auf das Pfandgeld und legten ihre Leergutbons in eine Sammelbox. Und wenn viele einen im Einzelfall kleinen Beitrag geben, steht am Ende ein großer: 11.111 Euro lautete das Schnapszahl-Ergebnis.

Kunden helfen Seenotrettern mit Pfandbons: Geschäftsführer, Marktleiter und Mitarbeiter der Edeka-Jens-Märkte überreichen den symbolischen Spendenscheck an Jörg Ahrend (vordere Reihe, 3. v. r.), Arne Fröse (vordere Reihe, 2. v. r.) und Christian Rathjen (vordere Reihe, r.) von der DGzRS. Foto: René Kleinschmidt

„Die Aktion schlug erneut grandios ein“, sagte Geschäftsführer Reimer Jens bei der Spendenübergabe am 12. Dezember in seinem Supermarkt in Niendorf an der Ostsee. Seit einigen Jahren stellt er seine Kundinnen und Kunden vor die Wahl: Das Pfandgeld ins eigene Portemonnaie stecken oder mit ihm eine gemeinnützige Organisation unterstützen.

Erneut legten viele ihre Leergutbons in die aufgestellte Sammelbox. Den symbolischen Spendenscheck über die gesammelten und vom Lebensmittelhändler auf 11.111 Euro erhöhten Betrag überreichte er gemeinsam mit Marktleitern sowie Mitarbeitern an Vormann Arne Fröse und Seenotretter Christian Rathjen von der Freiwilligen-Station Puttgarden sowie Jörg Ahrend, Leiter des Informationszentrums Schleswig-Holstein.

Mit dem Geld finanziert die DGzRS neue Überlebensanzüge. Sie gehören zur persönlichen Schutzausrüstung der rund 1.000 Seenotretter und beugen auch im Wasser über Stunden lebensgefährlichen Unterkühlungen vor. Die DGzRS bedankt sich bei allen für die zahlreichen Pfandspenden sowie bei den Edeka-Jens-Märkten für die großartige Aktion.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16. 

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