24.09.2018

Ein echtes Stück Berlin für die BERLIN

Anfangs war es nur eine spontane Idee, jetzt fährt das Ergebnis jeden Einsatz der BERLIN mit: Der Seenotrettungskreuzer der Station Laboe hat neue Namensschilder erhalten. In Größe und Schriftart den Schildern seines Vorgängers gleichen Namens entsprechend, wurden sie in der Hauptstadt handgefertigt und vom Lions-Club Berlin-Intercontinental gespendet.

Die BERLIN mit den neuen, in Berlin gefertigten Namensschildern

„Wir möchten gerne, dass nicht nur Geldspenden die BERLIN mit Berlin verbinden, sondern es soll auch immer ein Stück Berlin mit an Bord sein. Kein Beriner Bär oder Wimpel – nein, ein richtiges Stück, massiv, Wind und Wetter trotzend für die nächsten 30 Jahre“, sagt Klaus-Dieter Heinken, Activity-Beauftragter des Clubs und Mitglied des Beschlussfassenden Gremiums der Seenotretter.

Ihm und seinen Mitstreitern kam es vor allem darauf an, dass die neuen Namensschilder in Berlin handgefertigt werden. Millimetergenau vermessen vom Laboer Seenotretter Dirk Göttsch, machte sich die Berliner Firma Boeba Montagen- und Aluminium-Bau GmbH gewissenhaft an die Arbeit. Am 21. September 2018 montierte die Besatzung der BERLIN das Ergebnis: passt!

Seenotretter Dirk Göttsch und Lions-Club-Beauftragter Klaus-Dieter Heinken bei der Montage

Anlässlich der Übergabe meldete sich auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Namensvetter des Vormanns der BERLIN, Michael Müller, bei den Seenotrettern: „Die Patenschaft für die ,BERLIN‘ ist ein wichtiger Ausdruck der Verbundenheit unserer Stadt und vieler unserer Bürgerinnen und Bürger mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Davon künden auch die zahlreichen aktiven Fördermitglieder der Seenotretter in Berlin. Diese Verbundenheit ist etwas, worauf wir in Berlin sehr stolz sind. Und deshalb haben wir auch allen Grund uns zu freuen, wenn sie öffentlich möglichst sichtbar wird.“

Eines der Namensschilder der alten BERLIN fand beinahe zeitgleich einen würdigen Altersruhesitz: Klaus-Dieter Heinken hatte es anlässlich der Taufe des Nachfolgers Ende 2016 von der DGzRS ersteigert. Jetzt übergab er es an das Deutsche Technikmuseum in Berlin, das auch weitere Exponate zur Geschichte der Seenotretter beherbergt.

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