Rettungswesten | DGzRS Die Seenotretter


Bei uns ist jetzt schon Weihnachten. Danke!

Dank Ihrer großartigen Unterstützung haben bereits alle 500 Rettungswesten einen Spender gefunden. Damit haben Sie einen echten Spendenrekord aufgestellt! Nur vier Wochen hat es gedauert, die neue Generation Rettungswesten für unsere Seenotretter zu finanzieren. 

In unserem Video sehen Sie die neue Weste im Test:


Wie geht es weiter?
Die neuen Rettungswesten sind bestellt und werden im Frühjahr 2018 geliefert und auf unsere Rettungsstationen verteilt. Die Westen bleiben zwei Jahre auf der Station, ehe sie zur Wartung abgeholt und danach auf eine andere Station geschickt werden. 

Sie wollten noch für eine Rettungsweste spenden und sind nun zu spät?

Kontaktieren Sie uns gerne – vielleicht finden wir gemeinsam ein anderes Projekt für unsere Seenotretter, bei dem Sie uns unterstützen möchten.

Ihre Ansprechpartner:
Ulrich Reiter
Telefon: 0421 53 707 520
E-Mail: reiter@seenotretter.de

Sabine Preiß
Telefon: 0421 53 707-522
E-Mail: preiss@seenotretter.de

Oder schauen Sie sich einfach in unserem Online-Spendenportal um – auch hier haben wir Beispiele, wie wir Ihre Spende verwenden.

Herzlichen Dank und frohe Weihnachten!




Technische Details unserer Rettungsweste

Entwickelt wurde die neue Rettungsweste von Secumar und den Seenotrettern gemeinsam. Sie wird rucksackartig getragen. Ständige Luftzirkulation ist möglich. Dank ihrer im Vergleich zum Vorgänger ergonomischeren Passform und kompakteren Packweise sind alle Kopfbewegungen, auch der Blick nach oben, uneingeschränkt möglich.

Unser Vormann Guido Förster, Station Grömitz, zeigt Ihnen die Besonderheiten der neuen Rettungsweste im einsatzbereiten wie auch ausgelösten Zustand.   

Rettungsweste: bereit zum Einsatz

1. Sichtfenster mit grüner Markierung für einsatzbereite Aufblasvorrichtung mit gefüllter CO2-Patrone. Umspült Seewasser die Tablette im Innern, löst diese sich schnell auf: Die Weste bläst sich automatisch auf.

2. Schrittgurte und seitliche Verstellmöglichkeiten halten die Weste nah am Körper.

3. Mit D-Ringen vorn und seitlich kann sich der Seenotretter „einpicken“, also mit einer Leine etwa an Strecktauen sichern. So hat er die Hände frei, ohne in Gefahr zu geraten, über Bord zu stürzen.

4. Frontlaschen (einseitig mit SAR-Schriftzug) dienen unter anderem zur Befestigung eines Funkgeräts mit innenliegender Kabelführung.

5. Platz für Namen und Ort eines Spenders - vielleicht geht Ihr Name mit an Bord?


Ausgelöste Rettungsweste

1. Der vergrößerte Auftriebskörper dreht den Träger auch mit komplettem Schwerwetterzeug oder Überlebensanzug in die ohnmachtssichere Rückenlage und hält ihn dort bei jedem vorstellbaren Seegang sicher. Die dreidimensionale Gestaltung mit Luftkammern auch nach vorn verbessert die Sichtbarkeit im Wasser. Seenotsender und -leuchte sind etwa 20 Zentimeter höher angebracht als bei herkömmlichen Rettungswesten. Dadurch vergrößert sich die Reichweite.

2.  Die Spritzschutzhaube hält den Kopf warm und schützt vorm Einatmen von Gischt, also dem Ertrinken in „fliegendem“ Wasser. 

3.  Der Seenotsender (Search and Rescue Transmitter für das Automatische Identifikations-System, AIS-SART) wird automatisch per Reißleine mechanisch aktiviert. Auf elektronischen Seekarten aller Schiffe im Umkreis bis elf Seemeilen (20 Kilometer) markiert er eine Mensch-über-Bord-Position. Das Anpeilen des Signals mit einer Kreuzpeilung durch zwei Schiffe entfällt.

4.  Die automatisch aktivierte Seenotleuchte (LED-Blinklicht) ergänzt die großflächigen abriebfesten Reflexfolien. 

5.  Die Schrittgurte sorgen im Wasser dafür, dass die Weste nicht nach oben rutscht und die Gewalt der See sie nicht vom Körper reißt.

6.  Notventil zur Schnellentlüftung etwa bei Auslösen der Weste in engen Räumen eines Havaristen oder wenn der Seenotretter unter Wasser eingeklemmt wird.