Rettungswesten | DGzRS Die Seenotretter


Eine neue Generation: Rettungswesten für die Seenotretter

Rausfahren, wenn andere reinkommen – wer das tut, braucht eine Ausrüstung, auf die er sich hundertprozentig verlassen kann. Auch in extremen Situationen. Uns – und hoffentlich auch Ihnen – liegt die Sicherheit unserer Besatzungen ganz besonders am Herzen. Die Rettungsweste spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Nach bald zwölf Jahren im harten Seenotretteralltag ist es höchste Zeit für die nächste Westengeneration. Entwickelt nach dem neuesten Stand der Technik und geprüft auf Herz und Nieren von denen, die sie später tragen werden: Sprung aus großer Höhe, Besteigen einer Rettungsinsel bei schwerem Wetter, Schwimmen in der Gruppe, Rettung aus beengten Räumen über und unter Wasser.

Unser Video nimmt Sie mit zum Testen:


500 x Sicherheit im Einsatz

Unsere Seenotretter benötigen 500 neue Rettungswesten zum Stückpreis von 975 Euro. Jede Spende ist willkommen!

Ab 975 Euro nehmen wir als kleines Zeichen unserer Verbundenheit gerne Ihren Namen und Ort (oder den eines Unternehmens) mit in den Einsatz. Für diesen besonderen Fall ist vorne auf der Rettungsweste ein Platz reserviert. 

Rettungswesten-Countdown: 157 Westen wurden bereits gespendet. Danke!

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Technische Details

Entwickelt wurde die neue Rettungsweste von Secumar und den Seenotrettern gemeinsam. Sie wird rucksackartig getragen. Ständige Luftzirkulation ist möglich. Dank ihrer im Vergleich zum Vorgänger ergonomischeren Passform und kompakteren Packweise sind alle Kopfbewegungen, auch der Blick nach oben, uneingeschränkt möglich.

Unser Vormann Guido Förster, Station Grömitz, zeigt Ihnen die Besonderheiten der neuen Rettungsweste im einsatzbereiten wie auch ausgelösten Zustand.   

Rettungsweste: bereit zum Einsatz

1. Sichtfenster mit grüner Markierung für einsatzbereite Aufblasvorrichtung mit gefüllter CO2-Patrone. Umspült Seewasser die Tablette im Innern, löst diese sich schnell auf: Die Weste bläst sich automatisch auf.

2. Schrittgurte und seitliche Verstellmöglichkeiten halten die Weste nah am Körper.

3. Mit D-Ringen vorn und seitlich kann sich der Seenotretter „einpicken“, also mit einer Leine etwa an Strecktauen sichern. So hat er die Hände frei, ohne in Gefahr zu geraten, über Bord zu stürzen.

4. Frontlaschen (einseitig mit SAR-Schriftzug) dienen unter anderem zur Befestigung eines Funkgeräts mit innenliegender Kabelführung.

5. Platz für Namen und Ort eines Spenders - vielleicht geht Ihr Name mit an Bord?


Ausgelöste Rettungsweste

1. Der vergrößerte Auftriebskörper dreht den Träger auch mit komplettem Schwerwetterzeug oder Überlebensanzug in die ohnmachtssichere Rückenlage und hält ihn dort bei jedem vorstellbaren Seegang sicher. Die dreidimensionale Gestaltung mit Luftkammern auch nach vorn verbessert die Sichtbarkeit im Wasser. Seenotsender und -leuchte sind etwa 20 Zentimeter höher angebracht als bei herkömmlichen Rettungswesten. Dadurch vergrößert sich die Reichweite.

2.  Die Spritzschutzhaube hält den Kopf warm und schützt vorm Einatmen von Gischt, also dem Ertrinken in „fliegendem“ Wasser. 

3.  Der Seenotsender (Search and Rescue Transmitter für das Automatische Identifikations-System, AIS-SART) wird automatisch per Reißleine mechanisch aktiviert. Auf elektronischen Seekarten aller Schiffe im Umkreis bis elf Seemeilen (20 Kilometer) markiert er eine Mensch-über-Bord-Position. Das Anpeilen des Signals mit einer Kreuzpeilung durch zwei Schiffe entfällt.

4.  Die automatisch aktivierte Seenotleuchte (LED-Blinklicht) ergänzt die großflächigen abriebfesten Reflexfolien. 

5.  Die Schrittgurte sorgen im Wasser dafür, dass die Weste nicht nach oben rutscht und die Gewalt der See sie nicht vom Körper reißt.

6.  Notventil zur Schnellentlüftung etwa bei Auslösen der Weste in engen Räumen eines Havaristen oder wenn der Seenotretter unter Wasser eingeklemmt wird.


Eine neue Generation: Spenden Sie mit für die Rettungswesten

Auch wenn wir auf unsere Unabhängigkeit besonderen Wert legen – das Leben eines Seenotretters ist manchmal sehr wohl abhängig: von seiner Rettungsweste.
Und von Ihrer Unterstützung. 


Beteiligen Sie sich einfach mit einer Spende an der Anschaffung der neuen Westen oder spenden Sie mit 975 Euro eine ganze Rettungsweste und schicken Ihren Namen und Ort mit an Bord. 

Die Westen sind nicht einem bestimmten Rettungsmann oder einer Station fest zugeordnet. Um den Verwaltungsaufwand niedrig zu halten, gehen sie nach der ersten Wartung auf eine andere Station. Sollten am Ende mehr Spenden eingehen, als wir für alle Westen benötigen, verwenden wir diese Mittel für den laufenden Betrieb. Denn selbst die neueste Rettungsweste ist nutzlos ohne regelmäßige Wartung und den Austausch verbrauchter CO2-Patronen.

Geben Sie unseren Seenotrettern ein Stück Sicherheit mit in ihre Einsätze. 

Spenden Sie eine Rettungsweste

Ihre Ansprechpartnerin:
Sabine Preiß
Telefon: 0421 53 707-522
E-Mail: preiss@seenotretter.de